Über uns

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Olaf Sax

Hoppla, jetzt geht es um mich..

Mein Traum vom Segeln begann als kleiner Junge im Urlaub auf der dänischen Insel Samsø. Mein Vater war leidenschaftlicher Angler – mit segeln hatte er nichts zu tun – und wir Jungs durften mit. Der Angelhaken im Wasser wurde von mir schnell vergessen, stattdessen schaute ich die Segelyachten mit den schönen weißen Segeln an.
„Papa, wenn ich groß bin werde ich mit meinem eigenen Segelschiff genau hier in diesen Hafen rein und raus segeln.“
Später lernte ich einen handwerklichen Beruf und wurde Tischler, doch ich war damit nicht zufrieden. Eine Umschulung zum Elektroniker folgte später und ich arbeitete in der Photovoltaikbranche, nur glücklich wurde ich nie damit. Meinen Traum vom eigenen Segelboot hatte ich nie vergessen.

Im Alter von 26 Jahren fing ich mit dem deutschen Segelscheinzirkus an und hatte es immer noch nicht satt und machte in England weiter. Meine erste Segelyacht, eine Vindö 40 namens Anima Mea, kaufte ich mir in den Niederlanden. Ein wunderschöner Langkieler, bloß eigenwillig bei den Hafenmanövern.

Ich lebte nun am Meer, lernte einige Segelschulen kennen und durfte nun am Anfang nebenberuflich für diese Segelschulen als SKS-Ausbilder tätig sein. In meinem Urlaub arbeitete ich als Skipper für viele Segelreiseanbieter auf Nord-und Ostsee und im gesamten Mittelmeerraum. Es machte mir soviel Spaß und Freude mit Gästen zu segeln und mein Wissen weiter geben zu dürfen, so dass ich dann aus meiner Berufung meinen Beruf machte.

Die allerliebste Anima Mea wurde verkauft, aber dafür fand ich meine Deja Vu. Es liegen nun unzählige tausende von Seemeilen in meinem Kielwasser, ich hab viel erlebt und ich habe meine Berufung gefunden.

Die Antwort meines Vaters damals habe ich mir zu Herzen genommen:
„Träume sind schön und verliere ihn nicht, sondern halte ihn immer fest.“

Euer Skipper Ola


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Sara Svensson

Oh, und so soll man sich kurz vorstellen – ist immer knifflig, oder?
Geboren und aufgewachsen bin ich in Schweden. Wasser hat in meinem Leben immer eine wichtige Rolle gespielt. In den Sommermonaten hat man mich kaum aus dem See holen können und im Winter musste das Schwimmbad als Ersatz einspringen.
Im Urlaub sind wir durch Skandinavien und Norddeutschland mit einem zum Wohnmobil umfunktionierten Transporter gezogen, die Reise ist das Ziel. Das Vagabunden leben hat mir damals schon gut gefallen..

Als ich 18 war packte mich das Fernweh und ich verlaß die Heimat und bin nach Deutschland gezogen. Neun Jahre lebte ich in München, wo ich auch meine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin absolvierte.

Seit Juni 2016 lebe ich jetzt dauerhaft an Bord der Deja Vu und habe in meinem persönlichen Kielwasser mittlerweile auch mehere tausend Seemeilen.